Rückblick: Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE

Am 11./12. November war ich – nach ein paar Jahren Pause – wieder auf der Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) im schönen Hamburg. Die Vorträge, die unter dem Thema “Diskursive und produktive Praktiken in der Digitalen Kultur” zusammen gefasst waren, reichten von der Smartphone-Nutzung Studierender, über die Gestaltung persönlicher Lernumgebungen bis hin zum informellen Lernen.

Auf die Breite des Themenspektrums der Beiträge und somit der medienpädagogischen Forschung, die auf der Tagung sichtbar wurde, haben sowohl Sandra Hofhues in ihrem Blogbeitrag als auch Mandy Schiefner-Rohs in ihrem Blogpost zur Tagung identifiziert. Mandy berichtet darin auch von dem neuen Format des Doktorandenforums, in dem jedem Vortragenden ein Professor bzw. eine Professorin als „Critical Friend“ zur Seite gestellt wurde. Mir hat das Format sehr gut gefallen, da es nicht nur den vortragenden Doktoranden ein sehr umfangreiches und differenziertes Feedback aus Professorensicht gibt, sondern auch den Zuhörenden wertvolle Hinweise liefert, wie eine wissenschaftliche Fragestellung aussehen kann, wo Knackpunkte im Vorhaben sein können, die noch weiter ausgearbeitet werden sollten, etc.

Ich hatte leider nicht die Möglichkeit, mein Dissertations-Projekt „Aufbruch in offene Netze. Vom regulierten und formalisierten institutionellen Lernen in virtuellen Räumen zur souveränen Nutzung der Neuen Medien“ auf dem Doktorandenforum vorzustellen. Trotzdem haben die Verantwortlichen für das Doktorandenforum, Mady und Sandra Aßmann, mir die Gelegenheit gegeben, mein Projekt als Poster in der Postersession während der Hauptkonferenz zu präsentieren. Für diese Möglichkeit, mit anderen Doktoranden, Post-Docs und Professoren ins Gespräch zu kommen, möchte ich mich bei den Organisatoren noch einmal herzlich bedanken. Dies hat mir sehr geholfen, mich mit meinem Diss-Projekt in der medienpädagogischen Forschungslandschaft wieder zu „erden“ und mich zu verorten. Es hat mir gezeigt, wo ich noch Lücken habe, aber auch, was ich schon geschafft habe und das dies auch die entsprechende Anerkennung in der Community findet. Und nicht zuletzt hat mich die Vorbereitung des Posters wieder entscheidende Schritte voran gebracht, eben weil ich mich fokussieren musste, um komplexe Sachverhalte anschaulich und knapp aufzubereiten.

Im April 2013 findet die Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE in Innsbruck statt zum Thema „Freie Bildungsmedien und Digitale Archive“. Es sollen „gegenwärtige Dynamiken und transformative Prozesse an der Schnittstelle von OER-Initiativen und Fragen der digitalen Archivierung“ in den Blick genommen werden (Call for Paper). Es ist auch wieder ein Doktorandenforum geplant…


*Kopie meines Blogbeitrags auf der Seite Netzwerk Innovation durch Bildung. Die Seite wird dort aktuell nicht mehr gepflegt.

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